Edunix Gate
Manchmal, wenn ich an Edunix Gate denke, kommt mir ein Bild von einer lebendigen Küche in den Sinn—Menschen, die gemeinsam Zutaten schnippeln, lachen, probieren, und dabei
voneinander lernen. Genau so hat sich auch diese Plattform entwickelt: aus einer kleinen Gruppe neugieriger Köpfe, die nicht nur Wissen weitergeben, sondern auch den Mut hatten, neue
Lernwege zu erkunden. Ausgangspunkt war die Frage, wie man Bildung persönlicher und praxisnäher gestalten kann, besonders im Bereich saisonaler Küche. Und mal ehrlich, wer hat nicht
schon mal vor dem Regal mit Gemüse gestanden und sich gefragt, was jetzt eigentlich “in Saison” ist? Die Mission? Bildung, die sich nach den Jahreszeiten richtet—wie ein Garten, der
immer wieder Neues hervorbringt. Die Entwicklung war alles andere als geradlinig. Am Anfang gab es viele Diskussionen, auch Zweifel: Wie lässt sich Gemeinschaft wirklich fördern, wenn
so viel online geschieht? Aber dann, ganz organisch, wuchs eine Community heran, die mehr wollte als nur Rezepte. Die Leute fingen an, ihre eigenen Erfahrungen einzubringen—mal mit
Omas Geheimtrick für Spargel, mal mit missglückten Versuchen, Rosenkohl schmackhaft zu machen. Die Plattform wurde zu einem Ort, an dem Scheitern genauso willkommen war wie Erfolg.
Das hat mich beeindruckt. Alumni erzählen oft, dass sie zum ersten Mal das Gefühl hatten, nicht nur etwas zu lernen, sondern Teil von etwas zu sein. Eine Ehemalige schrieb kürzlich,
dass sie durch Edunix Gate nicht nur saisonales Kochen, sondern auch echtes Zuhören gelernt hat—das klingt vielleicht komisch, aber beim gemeinsamen Schnippeln und Experimentieren
entsteht eine Nähe, die in traditionellen Kursen oft fehlt. Es gibt immer diesen Moment, wo einer sagt: “Probier’s doch mal so!” und plötzlich geht ein Licht auf. Ein ganz besonderer
Meilenstein war ohne Frage das erste große Frühjahrstreffen. Über hundert Teilnehmer, die sich vorher nur digital kannten, kamen mit ihren Lieblingsrezepten und selbst angebautem
Gemüse zusammen. Ich erinnere mich noch an das Gefühl: ein Gewusel, überall Gespräche, gemeinsames Kochen, Lachen. Das hat all die virtuelle Zusammenarbeit plötzlich greifbar
gemacht—und gezeigt, dass Lernen weit mehr sein kann als nur Theorie. Das beste Feedback kam übrigens von einer älteren Dame, die meinte: “Hier habe ich wieder Lust bekommen, Neues
auszuprobieren.” Das ist, was zählt.